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07.03.2009

Erdrutsch nach Überschwemmung am Sportplatz Rothenhof

Alarmierung um 15:20 per Sirene

Einsatzbericht:



Gegen 15:20 Uhr wurde LZF Jürgen Präcklein von einem Mitglied des
FC-TSV Rödental verständigt, dass der Hang am Sportgelände in Rothenhof
auf einer Länge von 10 m abgerutscht sei, nachdem sich dahinter ein
Wasserstau gebildet hatte. Der Löschzugführer verständigte den 2. Kdt. der
FF Rödental und veranlasste die Alarmierung der Alarmschleife 412 mit den
Löschzügen Rothenhof (TSF-W 46/1) und Kipfendorf (TSF 44/2).

Es wurde nur die Sirenen ausgelöst, da die Funkwecker zu dieser
Zeit inventarisiert wurden und erst nach dem Einsatz wieder zur
Verfügung standen.

Mit den beiden TS 8/8 pumpten die Kameraden ca. 350 m² Wasser
ab und schaufelten den Unrat vor dem Wasserdurchlass weg, so dass
nachlaufendes Wasser wieder durch die Rohre ablaufen konnte.
Gleichzeitig wurde der Damm, auf dem früher eine Feldbahn zur Tongrube
in Kipfendorf verlief, mit Absperrband gesichert. Der "Sandwaschteich" wurde
angestaut, um einen weiteren Zulauf des Schmelzwassers zu verhindern.

Das Wasser wurde mit 2 B-Leitungen über den Sportplatz weg zum
Angerbach gefördert
Zwischenzeitlich fuhr eine Staffel mit dem TSF-W zum Gerätehaus
Zentrum und füllte die Schlauchtragekörbe wieder auf.
Beleuchtet wurde die Einsatzstelle mit der Flutlichtanlage des Sportvereins
und dem TEC-Light des Löschzuges Kipfendorf.
Nach Einsatzende wurden die verschmutzen Schläuche auf den MZA verladen
und die beiden TS 8/8 wurden mit sauberem
Wasser durchgespühlt.

Gegen 20:15 waren beide Löschzüge wieder im Depot.


Der Ablauf des "Sabersteiches" hatte sich zum See aufgestaut.


Entnahme der TS 8/8 aus dem TSF



Über einen Fußweg mussten die Pumpen zur Ensatzstelle getragen werden.


"Weiter nach links"

Mit 2 B-Leitungen wurde das Wasser abgeleitet


kontrollierte Wasserabgabe

Einbau des Staurohres am Sandwaschteich

Fotos: J. Präcklein

Mannschaft:
LZF J. Präcklein als Einatzleiter, LM Ralf Lutz als Gruppenführer, Peter Fischer Maschinist,
sowie Dennis Faber, Dominik Faber, Julian Scheler, Maximilian Scholz und Andreas Präcklein.
Anwärterin Jenny Fischer, die nach der Truppmannausbildung zu uns stieß, versorgte ihre Kameraden mit Kaffee.

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