29.05.2010
Großübung "Starke Rauchentwicklung im Tunnel Reitersberg Süd"
Alarmierung um 10:00 per FME und Sirene
Einsatzbericht:
Um 10:00 Uhr wurde die FF Rödental mit allen Löschzügen, der Löschzug
Mittelberg der FF Froschgrund, die FF Dörfles-Esbach und die FF Lautertal sowie
die UG-ÖEL der FF Neustadt bei Coburg alarmiert. Angenommen wurde der
Brand eines Radladers im Tunnel. 6 Personen waren dadurch vom Rückzugsweg
abgeschnitten und flüchteten in den Rettungscontainer, in dem für ca. 6
Stunden Atemluft sowie Selbstretter vorhanden sind. Die Kameraden vom LZ
Zentrum rückten mit MZF 11/1, TLF 21/1, SLF 49/! und RW 2 61/1 an. Sofort
rüsteten sich 3 Trupp zu je 3 Mann mit den Langzeitatmern am SLF aus
und rückten in den Tunnel vor um die Lage zu erkunden. Unser Löschzug Rothenhof
rückte wie vereinbart um 10:10 Uhr mit TSF-W 46/1 und TSF 44/2 aus.
Ziel war der Lotsenpunkt 1 am Betonmischwerk der Tunnelbaustelle.
Vom Bereitstellungsplatz wurde das TSF-W mit 4 Atemschutzgeräteträger
zum Tunneleingang beordert. Sie mußten mit normalen PA den Rettungstrupps
ca. 250 m im vernebelten Tunnel entgegen gehen und dort einen Verletzten mit
der Schleiftrage übernehmen und ins Freie bringen. Der Tunnel ist dort schon
ca. 700 m lang. Die Kameraden mit den Langzeitatmern mußten bis zum Ende,
an dem die Quickfillstation und der Rettungscontainer stehen, gehen.
Die Besatzung vom TSF wurde an der ca. 1500m langen Schlauchstrecke von der
Itz in Unterwohlsbach bis zum Reitersberg eingesetzt. Die Schläuche wurden vom
SW 2000 der FF Ebersdorf bei Coburg verlegt. Gegen 14:00 Uhr war die Übung beendet.
Siehe auch Bericht unter http://www.kfv-coburg.de
Zusammen mit Kameraden mit Langzeitatmern (blau) ziehen die Rothenhofer
(gelb) einen "Verletzten" in einer Schleifkorbtrage aus dem Tunnel.
Zurück vom Einsatz: Y Seiler, M. Scholz P. Lesch und A. Präcklein,
im Hintergrund schauen P. Fischer und R. Lutz zu.
Mannschaft:
die PA-Träger: Andreas Präcklein, Patrick Lesch, Maximilian Scholz und Yannick Seiler,
sowie LM Ralf Lutz, LM Werner Günther, Peter Fischer, Dominik Faber
und Norbert Engelmann.
Anfahrt:
Die Anfahrt erfolgte über die Rosenau, da in Unterwohlsbach die Itzbrücke gesperrt war.
