Gegen 2:00 Uhr wurde der Löschzug Zentrum der FF Rödental zu einem Wassereinbruch in einer Firma im Stadtteil Einberg gerufen.
Da es sich um einen größeren Schaden handelte wurde unser Löschzug mit TSF-W und MZA per Funkmeldeempfänger nachalarmiert.
Dort setzen wir erstmals unseren neuen ÖL - Wassersauger und das Notstromaggregat ein. Mit der Drehleiter wurde unser Sauger auf das Dach des Industriegebäudes gebracht und durch diese mit Strom versorgt. Zwei unserer Kameraden nahmen den Weg über das Treppenhaus und eine Dachluke. Dort wurde zu Beginn die Ablaufrinne ausgesaugt um an das verstopfte Fallrohr zu gelangen. Hier hatten Fichtenzapfen und Laub eine undurchdringliche Masse gebildet. Mit einer Spirale wurde dann versucht, eine Öffnung zu schaffen damit das Wasser ablaufen konnte. Gleichzeitig versuchten 3 Trupps im Gebäude ebenfalls mit Wassersaugern die großen Lachen zu entfernen. Teilweise waren Verpackungskartons und Aktenordner schon aufgeweicht.
Ein Techniker der Stadtwerke hatte das Gebäude aus Sicherheitsgründen stromlos geschaltet. So wurden auch Scheinwerfer über die Notstromaggregate versorgt.
Um 4:40 Uhr waren wir wieder in unserem Depot.
Fahrzeuge an der Einsatzstelle: MZF 1, MZF 2, DLK 23/12, HLF 20/16, TSF-W und Versorgungs-LKW.
Im Einsatz waren vom LZ Rothenhof: HLM Jürgen Präcklein, OLM Ralf Lutz, Peter Fischer, Maximilian Scholz und Dominik Faber. Die Kameraden Andreas Präcklein und Sebastian Großmann waren vorher bereits mit dem Löschzug Zentrum ausgerückt. Erstgenannter war sogar Maschinist auf dem HLF 20/16.
