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21.05.2011

Verpuffung in Heizungsanlage im Stadtteil Oeslau

Alarmierung um 10:32 per FME und Sirene

Einsatzbericht:

Unter dem Alarmstichwort: "Explosion" wurde die FF Rödental mit den Löschzügen
Zentrum und Rothenhof um10.32 Uhr in die Sankt-Hedwig-Straße alarmiert.
In einem Heizungskeller kam es zu einer größeren Verpuffung mit anschließendem
Schwelbrand. An der Heizungsanlage wurden Arbeiten durchgeführt wodurch
einexplosives Gasgemisch wahrscheinlich entzündet wurde.
Das HLF 20/16 war das erste Fahrzeug an der Einsatzstelle und der Gruppenführer
schickte zur Erkundung den Angriffstrupp mit der Wärmebildkamera und dem
Gasdetektor in den Keller. Zu diesem Zeitpunkt war noch nicht geklärt ob weiterhin
explosionsfähige Gase in der Luft vorhanden waren.

Die Decke im Tankraum

Während der Erkundung des ersten Trupps wurde zur Sicherstellung des Brandschutzes
der Schnellangriff, sowie ein weiteres C-Rohr aufgebaut. Zeitgleich wurde die
Verkehrsabsicherung aufgebaut.

Als unser Löschzug Rothenhof an der Einsatzstelle ankam erhielten wir den Auftrag, die
Straße "Am langen Rain" ab der Ecke Danzigerstraße mit TSF Kipfendorf und
Berlinerstraße mit TSF-W Rothenhof voll zu sperren. Unsere Azemschutzgeräteträger
machten sich einsatzklar und stellten einen der beiden Sicherungstrupps.

Unsere PA-Träger Maximikian Scholz mit dem neuen Leinenbeutel und der Sprch-
garnitur, die der Kameradschaftsverein sponserte, daneben Jürgen Präcklein

Zwei Atemschutztrupps waren im Einsatz und sorgten dafür das die Öltanks gekühlt werden.
Hierzu wurden auch mehrere CO2-Löscher eingesetzt. Zwei weitere Trupps standen zeitgleich
in Bereitschaft. Mit der Wärmebildkamera wurde ständig die Temperatur der Tanks überwacht
und nachdem diese abgekühlt wurden, konnten die Trupps ihren Atemschutzeinsatz beenden.

Die UG-Öel aus Neustadt bei Coburg übernahm während des Einsatzes die Leitung für den
Funk und unterstützte die Kameraden aus Rödental. Ebenfalls wurde eine zentrale
Atemschutzüberwachung eingerichtet, das BRK und die SEG-Rödental kümmerten sich um
die Personen aus dem Haus.

Nachdem die Atemschutztrupps die Heizöltanks mit CO2-Löschern heruntergekühlt haben,
wurde der Keller des Wohnhauses mit dem Lüfter vom HLF 20/16 und der DLK 23/12 belüftet,
um die Dämpfe aus dem Gebäude zu bekommen. Im Raum der Heizungsanlage standen ein
paar Kanister und Eimer mit Heizöl die durch den Angriffstrupp zu Beginn geborgen wurden
und in ein 1000l Fass, dass vor dem Haus stand umgefüllt.
Nach dem Einsatz wurden die Atemschutzmasken gewechselt und die Atemschutzgeräte
überprüft. Gegen 13:00 Uhr waren wir wieder in unserer Unterkunft.


Atemschutzüberwachung


An der Einsatzstelle


Mit dem Hochleistungslüfter wurden die Rauchgase aus dem Keller gedrückt.


Verkehrabsicherung; LM Werner Günther und Heiko Heusinger

Mannschaft: HLM Jürgen Präcklein, und Maximilian Scholz (beide Atemschutz), Harald Zetzmann,
Dominik Faber und Jennifer sowie LM Werner Günther und Heiko Heusinger im Einsatz.
Andreas Präcklein und Patrick Lesch befanden sich zum Zeitpunkt der Alarmierung in Oeslau und
rückten mit dem HLF 20/16 aus.

Anfahrt:


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